Middelbeers 2012

Am Freitag, den 18.05., war es wieder soweit: es ging ins lang ersehnte Middelbeers. Diesmal stellten wir allerdings aufgrund geringer Mitfahrer nur eine Mannschaft auf, sprich: acht Sportler, zwei Trainer und ein Krüppelchen.

Nach einer kurzen Anfahrt kamen wir bei schönstem Wetter (wie bereits erwartet, da es sich um Middelbeers handelt) an und erbauten unser „Lager", allerdings nicht in der Nähe der Toiletten, weil da zu viel Action wäre (laut Mario).

Gegen Abend wurde dann der gute Heiner angefeuert und die leckeren Salate gegessen. Nach einem langen Grillen wurde auf volle Mägen eine fruchtige Bowle getrunken. Später ging es dann ins Partyzelt, auch, wenn wir die High Heels, im Gegensatz zu anderen (wir waren schließlich campen), zu Hause gelassen hatten.

Nach einer viel zu kurzen Nacht, in der manch einer Besuch vom Nachbarn hinterm Zelt bekommen hat, dem der Weg zum Toilettenwagen zu weit war, wurde es viel zu schnell wieder Morgen.

 

Nach einem müden Frühstück ging es zu den Volleyballfeldern und hier wurde erstaunlich gut gespielt: Wir gewannen zwei der vier Spiele, spielten eins unentschieden und verloren gegen sehr arrogante Holländerinnen. Fazit: Ein wunderbarer zweiter Platz in unserer Gruppe, welcher uns allerdings am folgenden Tag zum Verhängnis wurde.

Zwischen den Spielen lagen wir in der warmen Sonne und beobachteten unter anderem die Jungs auf dem Nebenfeld, eine durch und durch gute Aussicht an dem Tag.

Abends wurde wieder gegrillt, nachdem wir uns einen Platz unter der Dusche gegen verschwitze Volleyballerinnen erkämpft hatten. Diesmal ging es allerdings nicht mehr zum Feiern ins Partyzelt, da wenig Schlaf, viel Volleyball und Sonne zu einer durchgängigen Erschöpfung führte und wir unsere letzten Kräfte beim Activity zum Besten gaben. Es ging jedoch diesmal schon deutlich früher ins Zelt zurück.

Am Sonntagmorgen waren wir noch müder und da es die ganze Nacht lang gewittert hatte und es noch immer vor sich hin regnete, nicht gerade in bester Stimmung.

Als wir erfuhren, dass wir durch unser gestriges Ergebnis zu den besten acht Mannschaften des Turniers gehörten, allerdings spielerisch - realistisch betrachtet - nicht dazu gehörten, konnten wir uns über die zu starken Gegner nicht allzu sehr freuen. Und wir behielten Recht, wir verloren alle drei Spiele und wurden Gruppenletzter, hatten jedoch noch die Chance gegen eine, ausnahmsweise mal deutsche Mannschaft, um Platz sieben zu spielen. Diese trat allerdings nicht an, somit wurden wir erfolgreicher 7. (von immerhin 25 Mannschaften). Nach dem Abbauen der Zelte warteten wir bei herrlichstem Sonnenschein auf die Siegerehrung, die gefolgt von einem heftigen Regenschauer, der über eine viertel Stunde anhielt, begann. Wir hatten Glück, uns unterstellen zu können, bis der Eigentümer seinen Pavillon abbaute. Danach mussten wir durch den wolkenbruchartigen Regen laufen, was wiederum auch keinen mehr störte, da man nach einem Wochenende auf dem Campingplatz und nach einem warmen Spieltag gut mal eine kalte Dusche vertragen konnte. Das Gewitter verfolgte uns noch die gesamte Rückfahrt. Erst als wir in Wuppertal ankamen, schien die Sonne, was uns sehr widersprüchlich erschien. Nachdem jeder abgeholt wurde und auch (fast) alle ihre Sachen mitgenommen hatten oder den Kuchen umschmissen (Lara?), ging ein anstrengendes aber auch zugleich wunderschönes Wochenende zu ende.